Lehren lernen

Freitag, 17. Februar 2006

Das beste kommt immer zum Schluss :-)

Herr Schmid:

"Je weniger ein Lehrer im Unterricht tun muss, desto erfolgreicher ist er."

Hört sich gut an und ich bin schon ganz gespannt wie sich das dann alles was wir bei Herrn Schmid gelernt haben im Unterricht anwenden lässt.

Frag mich ob mein wahrnehmen, betrachten, beobachten und begreifen dahin führt, wo der Weg uns hinführen soll.

Aber bevor ich hier (wie viele andere) nochmal eine Zusammenfassung aller Vorlesung schreibe, wünsche ich allen schönste Semesterferien (mit Erholung und so........)

Also, habt es gut!

Harro

startbild_1
www.urlaub-in-oesterreich.co.at

Mittwoch, 11. Januar 2006

Die gute und die schlechte Nachricht

Zuerst die Gute:
Lehrerzentriertes unterrichten ist möglich!!

entweder durch ständigen DRUCK (also durch das über Jahre bewährte Prinzip - Erfolg durch Angst -)

pstrafe
www.schulmuseum-ottweiler.net

oder aber, in dem der Lehrer einige schöpferische Momente in seinen Unterrichtsverlaufplan einbaut,
(kreatives Beschäftigen wie z.B. singen etc.)
und so der rechten Hemisphäre die nötige "Kraft" verleiht, diesen Unterricht zu verarbeiten.


Und jetzt die Schlechte:

Eine wirkliche Kompetenz ist notwendig um professionell zu vermitteln, denn nur dann ist das Gehirn ausgelastet und der Lehrer kann so erst wirklich aufmerkam und überzeugend unterrichten. (sich auf den geforderten Ebenen der Didaktik frei bewegen)

Da heißt: Zwar ist es grundsätzlich egal was ich "perfekt" kann, um meinem Gehirn die Aufmerksamkeit zu gönnen, aber in unserem Beruf jedoch wohl von Vorteil, wenn ich mein Unterrichtsfach fachlich beherrsche. (also viel, viel üben)
Aber wenn dieses Ziel erreicht ist und ich mich entsprechend weiterbilde ist die Didaktik in mir, was widerrum heißt, dass ich dann keine "Didaktikscheine" mehr machen müsste. (aber trotzdem machen muss)

Zur Ergänzung:

Wenn ich etwas beherrsche, setze ich meinen Verstand und meinen Körper voll für die Vermittlung ein und bleibe trotzdem authentisch und somit glaubhaft. Denn nur wenn ich fachlich gut und trotzdem bei "mir" bin, werde ich auch mit meinen Schwächen von den Schülern akzeptiert!

Das Ergebnis also:Eintracht, Glück, Zufriedenheit und Erfolg für alle!

heffa6_400_347_80
www.hanisauland.de

Freitag, 23. Dezember 2005

Nix hören, nix sehen, nix sagen!

affen
home.arcor.de


wir haben die wichtrigsten Maßnahmen erfolgreichen Lehrens kennengelernt!!!!

Nix hören, nix sehen und nix sagen! (schon wieder was, was ich Anfangs nicht verstand - musste also weiter zuhören!)

Jetzt aber zu dem Satz mit den vielen X- en!

Nix hören:

Lehrer hat meist monotone Stimmlage, es sei denn er schreit mal - und auch dass wäre ja irgendwann monoton!

Nix sehen:
Im Unterricht passiert wenig Sinnfälliges für Schüler

Nix sagen:

Schüler beteiligen sich in der Regel 8 Sekunden am Unterricht (pro Stunde)

Woran liegt das?

Antwort:

Die Schüler sind solange aufmerksam und konzentriert, wie sie benötigen, um sich im Unterricht zu orientieren! Wenn das erreciht ist, dann "schlafen" die sie.

Die große Freundin des erfolgreichen Unterrichtens ist die Stille (Das war im Übrigen ein Beitrag von Ruth, die wie ich finde dieses Seminar nicht zum ersten mal mit fantastischen Beiträgen begeisterte)

Zwillingsschwester ist die Hirnpause, die mit einer kreativen (schöpferischen) Pause gleichzusetzen ist. (kinder brauchen auch mal ne Pause )

Fazit:

Wenn Du einen Affen im Unterricht hast/bist, dann mache zumindest Hirnpausen und lockere deine Denkblase mit singen, vorlesen oder Rollenspielen auf.

Freitag, 16. Dezember 2005

kognitive dissonanz

hat AJANTA vielleicht auch was damit zu tun, dass wir von der welt nur das wahrnehmen, was wir auch wahrnehmen wollen? oder anders: dass das wahrgenommene von uns so hingedreht wird, dass es in unsere eigene kleine vorstellungswelt passt?
sich die welt zurecht zu lügen hat auch einen wissenschaftlichen namen: kognitive dissonanz (festinger).
damit wir genau diese banale tatsache der permanenten selbstbelügung aber nicht wahrnehmen, hat man das bier erfunden (von wegen: in vino veritas) :-)

oder im Bild:

img018-1-

Donnerstag, 8. Dezember 2005

Gesucht und gefunden

Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.

(Gurlitt)

oder anders: Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart begreifen und die Zukunft gestalten!




denken-1-
www.vorausdenken.ch

Mittwoch, 7. Dezember 2005

Wer regelt bloß mein leben - ich? Niemals begreife ich das!! Ist mir viel zu unordentlich.

Der Regler - ist betrachten - ist zuordnen - einordnen

Einsteller / Stellgröße - ist beobachten - überordnen - unterordnen

Regelung - ist begreifen - ist vorordnen - ist nachordnen

Regelgröße / Kontrollgröße - ist beschreiben -ist anordnen - ist beiordnen

Wern hilfe braucht, der nimmt sich das!

ordnen
www.edigitech.de

Freitag, 2. Dezember 2005

Erfolgreiches Lehren und Lernen

Essen und trinken von früh bis spät- oder wie baut sich das Gehirn einen Algorhytmus auf...
Die letzte Sitzung, dieses Mal anders musikalisch unterstützt, -im Übrigen richtig schön- beschäftigte sich damit, dass das Lernen nur mit Unterstützung des limbischen Systems funtioniere. Über allem stehen hierbei die vier B's:
betrachten, beobachten, begreifen und benennen.

Durch die Betrachtung eines Lerngegenstandes ordnet das Gehirn ein- und zu, durch zusätzliches Beobachten ordnet das gehirn Inhalte uner bzw. über. Begreift der Lermdemde zusätzlich den Lerngegenstand, kann das gehirn vor- und nachordnen. Kann das Bewußtsein den Lerngegenstand beschreiben, ist das gehirn in der Lage das Gelernte bzw. Zulernende an- und beiordnen.

Dannenberg_2003_Affe
library.uwsp.edu

Danke Birte sagt Harro

Donnerstag, 1. Dezember 2005

Essen und trinken von früh bis spät

Das ist ja mal ein Kurzkonzept!


mitnehmen, betrachten lassen, wählen lassen, essen!
mmmmmmmmmmmh, lecker!


........ und wenn es denn so aussieht, dann schicken wir die Schüler auf den Bau! Genau!, denn wir sind schlau!

Essen
www.revo.org

Mittwoch, 30. November 2005

Demo beats Homework

Lieber Herr Schmid,

hiermit melde ich mich gehorsamst bei Ihnen als menschliches Schutzschild gegen die vorsätzliche Verwahrlosung der Bildungsgesellschaft am Beispiel der Uni Flensburg und verzichte somit gleichzeitig auf mein Recht, an die Stelle dieses Beitrags meine Hausaufgaben zu setzen.

Gruß
Harro Naujeck

demonstration-6_quilt-1-
www.pym.org

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Also,
erstmal danke für die Blumen, aber das war nicht...
Harro - 3. Mrz, 11:18

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